die Unterschiede im Whisky

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Barman make alcoholic shots with whisky and liqquor in nightclub

Welche subtilen bis gravierenden Unterschiede weisen die Whisky Sorten auf? Eine Frage die man sich bis heute stellt und die auch die allerbesten Kenner nicht bis ins Detail beantworten können. Im Grunde genommen besteht Whisky immer aus 3 Zutaten. Wasser, Getreide (meistens Gerste) und Hefe.

Schottische Wisky´s aus Gerste sind als Single Malt und als Blended Whisky aus Grain Whisky´s und Malt Whisky´s erhältlich. Manche Destillerien erzeugen Peated Scotch, bei dem das Getreide über Toffeuer gedarrt wird. Es existieren verschiedene Whisky-Regionen in Schottland: Highlands, Lowlands, Speyside, Island und Islay. Da jede Destille auf Ihr spezielle Wasser, meist aus einer nahe gelegenen Quelle schwört, gibt es hier bereits die ersten Unterschiede im Geschmack. Hinzu kommen die Unterschiede in der Qualität des Getreides, das je nach Herkunft einen anderen Stärke- und Proteingehalt aufweist. Gerste beispielsweise wird in 9 Qualitätsstufen eingeteilt, wobei sich lediglich die ersten 3 Stufen zum Mälzen eignen. Für Whisky kann sowohl gemälzte, als auch ungemälzte Gerste verwendet werden.

Neben den schottischen Whisky´s gibt es auch noch die Irischen. Irish Whisky ist fast immer ein Blend (Mischung aus verschiedenen Whisky´s) und das Resultat einer dreifachen Destillation. Er schmeckt meistens milder und klarer und ist oft weniger komplex.

American Whiskey aus den USA unterscheidet sich nicht nur in der Schreibweise. Er unterteilt sich im Wesentlichen in weichem Bourbon (mit mindestens 50% Mais für die Maische) und kräftigem Rye (mit hohem Roggenanteil).

70% des vollendeten Whisky-Geschmacks werden allerdings erst durch die Lagerung geprägt. Die lange Reifelagerung und das Finish in Edelfässern (ehemalige Portwein-, Sherry- oder Weinfässer) geben den endgültigen Geschmack.